Prof. Dr. Wierlacher
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Kulturthema Essen
Ansichten und Problemfelder

Herausgegeben von Alois Wierlacher, Gerhard Neumann und Hans Jürgen Teuteberg.
Berlin: Akademie 1993, 500 Seiten

Dieses Buch gehört zu den Pionierveröffentlichungen der Kulturwissenschaft des Essens. Herausgewachsen aus dem Interesse der interkulturellen Germanistik als regionaler Fremdkulturwissenschaft am interdisziplinär diskutierten Thema, ist es die erste interdisziplinäre Erörterung des Themas. Es basiert auf dem DFG-Rundgespräch "Kulturthema Essen" vom 24.-26.Mai 1989 in Selb. Die Rosenthal AG hatte die Gastgeberschaft, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Reisekosten der Teilnehmer übernommen. In seiner Eigenschaft als Kochbuchautor nahm auch der Physiker und vormalige DFG-Präsident Heinz Maier-Leibnitz an der Konferenz teil; Herbert Heckmann, Schriftsteller und Präsident der Akademie für deutsche Sprache und Dichtung in Darmstadt, wirkte mit einer Lesung aus seinen Werken mit; Michael Engelhard (Bonn) trug mit einer Tischrede anlässlich eines festlichen Essens, das der Gastgeber den Konferenzteilnehmern gab, zum Gelingen der Tagung bei. Bis auf diese Tischrede, die erwähnte Lesung und einen Vortrag Norbert Hinskes sind alle Tagungsbeiträge im vorliegenden Band versammelt. Nachträglich hinzugekommen sind der Essay von Claus Dieter Rath, das Exposé 'Jede Nahrung ist ein Symbol' aus der Feder Gerhard Neumanns, in dem, die Ansichten der Beiträger sowohl zusammenführend als auch auf ihnen aufbauend, zum ersten Mal Konturen einer interdisziplinären Kulturwissenschaft des Essens gezogen werden, und die Auswahlbibliographie. Diese bietet, ebenfalls zum ersten Mal in der Forschungsgeschichte, einen Überblick über die internationale wissenschaftliche Literatur zum Thema.

Ein interessierter und verlässlicher Helfer war der damalige Leiter des Studentenwerks Oberfranken, Dr. Lothar Zakrzewski. Es gelang, ihn für die Idee einer Porzellan-Ausstellung in der Universitäts-Mensa zu gewinnen und der Rosenthal AG auf dem Weg über die Ermöglichung einer Produktpräsentation , die bei mehreren tausend jungen Besuchern Beachtung findet, die Ernsthaftigkeit des wissenschaftlichen Vorhabens zu verdeutlichen. Der Firmenvorstand sagte seine Mitwirkung zu; die Ausstellung fand eine so glänzende Resonanz, dass die Exponate bereits am zweiten Ausstellungs-Tag angeleimt werden mussten, um ihr Verschwinden zu verhindern.

Mit Hilfe der Rosenthal AG und des Studentenwerks konnte im Anschluss an das Symposium eine wissenschaftliche Vortragsreihe mit renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie einigen Lesungen veranstaltet werden; unter den Mitwirkenden waren der Physiker, Kochbuchautor und frühere Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Heinz Maier-Leibnitz, der oben schon erwähnte Literaturwissenschaftler Professor Gerhard Neumann sowie die Schriftsteller Hugo Loetscher und Herbert Heckmann (gestorben 1999). Studenten und Mitarbeiter der interkulturellen Germanistik entwarfen ein Plakat, das professionelle Rosenthal-Graphiker fertigstellten. Ein ansprechendes Programmheft wurde von Rosenthal in einer hohen Auflage erstellt und von meinen Mitarbeitern im Mensagebäude verteilt; es bildete auf seiner Außenseite das Plakat ab und stellte auf seiner ersten Innenseite als Zitatensammlung einige weiterführende Gedanken zum Essen zusammen, um zum transdisziplinären Nachdenken anzuregen. Trude Ehlert hat im Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache (Intercultural German Studies) über das Kolloquium berichtet; ihr Bericht wird im folgenden stark gekürzt angeführt.


Ein neuer Forschungsschwerpunkt: Kulturwissenschaft des Essens.

Symposion zum "Kulturthema Essen" in Selb vom 24.-26.05.1989
(aus: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache 15 (1989), S. 464-468; in: International Science Reviews 16/2, 1991, S.108-110)

Trude Ehlert, Bonn/Würzburg
In einer Zeit der Etatkürzungen an den Universitäten, denen zumeist vor allem die Kulturwissenschaften zum Opfer fallen, erscheint es um so bemerkenswerter, wenn es gelingt, für ein kulturwissenschaftliches Projekt Drittmittel, und zwar Drittmittel aus der Wirtschaft, einzuwerben. Gelungen ist dies Prof. Dr. Alois Wierlacher, dem Fachvertreter für Interkulturelle Germanistik an der Universität Bayreuth, mit einem von der Firma Rosenthal geförderten und von der DFG unterstützten Symposion über das "Kulturthema Essen", zu dem er vom 24. bis 26. Mai 1989 Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen nach Selb in das Rosenthal Casino einlud.

Zu den vorzüglichen Forschungsfeldern interkultureller Germanistik gehören diejenigen Sektoren und Probleme der deutschen Alltagskulturen, die in der interkulturellen Fremdheitserfahrung von besonderer Bedeutung sind. Eines von ihnen ist das Wohnen, ein anderes die Alltagskommunikation, ein drittes das Essen. Die unterschiedlichen Eßgewohnheiten hat Friedrich Nietzsche "Offenbarungen über Kulturen" genannt; Goethe bestimmt im Tasso als "erste Pflicht des Menschen, Speis und Trank / zu wahren, da ihn die Natur so eng / nicht wie das Tier beschrankt"; Günter Grass halt die Ernährung für das "existentiell wichtigste Thema". Die kulturpolitische Brisanz des Themas deuten schon die Stichwörter "Welternährungslage" und "McDonald's" an. In der deutschen Sprache finden sich viele kulturgeschichtlich gesättigte Metaphern, die mit dem Essen zusammenhängen. Der Alltag multikultureller Gesellschaften lehrt, welch erhebliche Kontaktschwierigkeiten durch fremdkulturelle Küchen entstehen; daß durch Normenfragen des Essens auch Lernbarrieren aufgebaut werden, hat die Nahrungs-Ethnologie aufgedeckt. Andererseits war gemeinsames Essen immer schon Ort des Gedankenaustauschs und der Vertrauensbildung. Das Prinzip des wechselseitigen Verständnisses der Kulturen hat viel mit Eßkultur zu tun - eine Einsicht, die am ehesten wohl die Religionen, die Diplomatie und die Schriftsteller bewahrt haben. Doch sie betrifft uns alle.

"Kulturthema Essen"? - Wir alle essen täglich mehrmals und reflektieren meist wenig darüber, wenn nicht aus Gründen der Gesundheit oder der Eitelkeit: Essen ist allgemein menschliche Notwendigkeit und doch zugleich von Gewohnheiten und Normen geprägt, die uns meist nicht bewui3t sind. Diese Gewohnheiten und Normen, die Ansichten etwa über "Wohlgeschmack und Widerwillen", wie es der amerikanische Anthropologe Marvin Harris im Titel seines jüngst auch in Deutschland erschienenen Buches pointiert formuliert, aber auch die Formen und Bedingungen der Nahrungsaufnahme sind Teil unserer kulturellen Identität. Sie sind Produkt unserer Geschichte, wie auf einem interdisziplinären Symposion über "Essen und Trinken in Mittelalter und Neuzeit" 1987 in Gießen thematisiert, und unterscheiden sich von den Gewohnheiten und Normen des Essens in anderen Kulturen. Es ist daher nur konsequent, wenn Prof. Wierlacher, selbst Verfasser eines Buches über das "Essen in der deutschen Literatur", sich des noch jungen Themas aus kulturvergleichender Perspektive angenommen hat. Mit dem Ziel, eine fächerübergreifende Kulturwissenschaft des Essens zu begründen, lud Prof. Wierlacher Fachvertreter der Sozialwissenschaft, Geschichte, Volkskunde, Ethnologie, Medizingeschichte, Theologie, Literaturwissenschaft, Linguistik sowie als "Praktiker" der interkulturellen Begegnung einen Diplomaten und einen Sprachdidaktiker vom Goethe-Institut und schließlich den sonst hauptsächlich als Physiker bekannten Kochbuch-Autor Prof. Heinz Maier-Leibnitz zu einem ersten Rundgespräch ein.

Die Referate aus den verschiedenen Disziplinen wurden an jedem der drei Tage unter ein Oberthema gestellt. Der erste Tag versammelte Gedanken zur "Anthropologie des Essens". Der Medizinhistoriker Prof. Heinrich Schipperges (Heidelberg) skizzierte, ausgehend von Nietzsches Forderung, sich auf die europäische "Philosophie der Ernährung" zurückzubesinnen, die Bereiche, die eine solche Philosophie abdeckte und auch heute abzudecken hatte. Prof. Norbert Hinske (Trier) berichtete über die Rolle der gemeinschaftlichen Mahlzeiten in der Lebensführung Kants, der die Tischgesellschaft wegen ihres Miteinander von mundus sensibilis und mundus intelligibilis als höchste Form der Gesellschaft betrachtet habe. Über das Essen im System der Diätetik seit dem Mittelalter unterrichtete der Medizinhistoriker Prof. Dietrich von Engelhardt (Lübeck). Mit seinen "Prolegomena zur Kulturpsychologie des Geschmacks" versuchte der Historiker Prof. Hans J. Teuteberg (Münster) das Areal abzustecken, innerhalb dessen eine Kulturwissenschaft des Essens ihren Begriff von Geschmack zu definieren und ihre empirischen Studien anzustellen haben wird.

Dem Phänomen des metaphorischen, nämlich des ästhetischen Genusses versuchte sich Prof. Dietrich Krusche (Deutsch als Fremdsprache, München) in seinem Referat "Genuss und Selbsterfahrung als Problem einer Kunsterfahrung reflektierenden Wissenschaft" anzunähern. Von der Theorie der Ästhetik leitete Dietrich Müller (Rosenthal, Selb) über zur praktischen "Ästhetik des Essens": In einem Diavortrag zum Thema "Vom Design des gedeckten Tisches" zeigte er Beispiele anspruchsvoller Tafelgeschirre und erläuterte die "Produktphilosophie" des Hauses Rosenthal. Der zweite Tag galt der innerkulturellen Verständigung über das Essen und stand unter dem Motto: "Wie reden die Deutschen vom Essen? Vom gegenwärtigen Diskurs über das Essen in Deutschland". Der Soziologe Dr. Thomas Kleinspen (Oldenburg) skizzierte in seinem Referat unter dem Titel "Formen des öffentlichen Diskurses über das Essen in Deutschland und ihre verborgenen Zusammenhänge" drei Tendenzen: die z. T. hypertrophe Ästhetisierung des Essens in manchen Kochbüchern oder Restaurantführern, die Vermischung von oraler Lust und sexueller Phantasie in der Literatur und die Thematisierung von Fehlernährung und Essen als Ersatzhandlung in bestimmten Typen von autobiographischen Schriften; gemeinsam ist diesen Tendenzen, dass nicht mehr das Benehmen beim Essen, sondern das Was und Wieviel des Essens selbst und damit eine Verlagerung von der Fremd- zur Selbstkontrolle in den Vordergrund tritt. Prof. Klaus Mattheier (Heidelberg) umriss in seinen "Überlegungen zur Entwicklung einer Linguistik des Essens" den Beitrag der Sprachwissenschaft zu einer Kulturwissenschaft des Essens. Sie muss die sprachlichen Bedingungen des Sprechens vom Essen, vom Kochen und beim Essen, verstanden als sprachliches kulinarisches Handeln, untersuchen und die Textsorten zu beschreiben trachten, die hierbei vornehmlich eingesetzt werden. Aus dem Bereich des Redens über das Essen teilte der Historiker Dr. Jakob Tanner (Basel) Beobachtungen zu "Kulinarischen Neologismen in der deutschen Gegenwartssprache" mit. Auch das Reden vom Kochen hat sich gewandelt, wie aus den Untersuchungen "Zum Funktionswandel der Gattung Kochbuch in Deutschland" hervorging, die die Germanistin Prof. Trude Ehlert (Bonn) vortrug.

Ein Beispiel für den (geglückten) religiösen Diskurs über das Essen gab Pater Athanasius Wolff OSB (Maria Laach), in dem er "Essen und Trinken als Vorgeschmack des Himmels" vorstellte und eine gelungene Mahlsgemeinschaft, in der sinnliche und geistige Erfahrung konvergieren, als die Erfahrung "kleiner Gestalten des menschlichen Glücks" bezeichnete. Prof. Alois Wierlacher beschrieb in seinem Referat "Zur kulturthematischen Charakteristik des literarischen Redens vom Essen" zwei Diskursreihen, die spätestens seit dem 18. Jh. auseinanderlaufen: zum einen die kritische Darstellung von Fehlverhalten bei Tisch, das nicht selten als barbarisch oder gewalttätig erscheint und zur Unterdrückung der Tischgenossen missbraucht wird; zum anderen im Kontrast dazu die gemeinschaftsstiftende Mahlzeit des Künstlers, die durch Friedfertigkeit und Sinnstiftung charakterisiert ist. Eine Interpretation des Germanisten Prof. Gerhard Neumann (München) erhellte Tanja Blixens Erzählung "Babettes Fest" unter semiologischen und diskursanalytischen Aspekten. Zum Diskurs über das Kochen lenkte Prof. Heinz Maier-Leibnitz (München) zurück, indem er Systematik, Reproduzierbarkeit der Rezepte, Anleitung zu gesunder Ernährung, Freiraum für eigene Originalität und Motivation zu eigener Kreativität, aber auch die Verringerung von Mühe in der Küche als Kriterien nannte, die ein gutes Kochbuch erfüllen soll.

Wie bei einem wissenschaftlichen Symposion kaum anders zu erwarten, wurde selbst noch das festliche Diner zu einem Arbeitsessen: Dr. h.c. Michael Engelhard vom Auswärtigen Amt in Bonn hielt eine Tischrede über Geschichte und Funktion der Tischrede in Deutschland. Der dritte Tag war der "Bedeutung und Funktion des Essens und des Redens von ihm in der interkulturellen Verständigung" gewidmet und begann mit einem Blick in die jüngste Geschichte: Michael Wildt (Hamburg) zeigte, dass die "Modernisierung des Geschmacks" beim "Essen in der Bundesrepublik Deutschland in den 50er Jahren" u. a. darin besteht, dass im Diskurs der Werbung nicht mehr der Nährwert im Vordergrund stand, sondern die ästhetischen oder/und erotischen Konnotationen, die mit einem Nahrungsmittel verbunden wurden. Die Soziologin und Ernährungswissenschaftlerin Dr. Eva Barlösius betonte in ihrem Vortrag "Zum Verhältnis von natürlichen und soziokulturellen Tatsachen beim Thema Ernährung" die Interdependenz physischer und die soziokultureller Komponenten der Ernährung, die in einer Kulturwissenschaft des Essens die Wahl der Methoden mit bedinge. Prof. Jörg Maier (Bayreuth) berichtete von der Zusammenarbeit des Instituts für Geographie und fränkischen Verkehrsvereinen, bei der eine Marketing-Strategie zur Entwicklung des Gourmandise-Tourismus in der Region entwickelt worden ist. Dr. Dietrich Sturm vom Goethe-Institut München stellte Beispiele für die Behandlung des Themas Essen in Lehrbüchern für Deutsch als Fremdsprache vor. Unter dem Titel "Lob des einfachen Mahles" erläuterte der Ethnologe Prof. Gerd Spittler (Bayreuth) am Beispiel von Mahlzeiten der Tuareg, dass Fremd- und Eigenurteil auch bei der Bewertung des Essens kulturell bedingt sind und daher voneinander abweichen Können, so dass im angeführten Beispiel etwa Einfachheit im Eigenurteil mit Vollkommenheit, im Fremdurteil aber eher mit Kargheit gleichgesetzt wird.

In den Vorträgen und Diskussionen sowie im abschließenden Planungsgespräch wurde deutlich, dass eine Kulturwissenschaft des Essens in der Zusammenarbeit zwischen Natur- und Kulturwissenschaftlern scheinbare Selbstverständlichkeiten der eigenen Esskultur in Selbstverständnis, in Verständnis wesentlicher Komponenten der eigenen kulturellen Identität überführen muss und schließlich durch eine vergleichende Analyse der Essgewohnheiten in fremden Kulturen auch zu deren Verständnis beitragen kann. Dazu wird es notwendig sein, dass sich Natur- und Kulturwissenschaftler zunächst über theoretische Prämissen (wie z. B. die Interdependenz physischer und soziokultureller Komponenten) verständigen und sodann ihre Methoden und Begriffe gegenseitig erläutern und ggf. modifizieren. Nur so wird man dem Essen als "sozialem Totalphänomen" gerecht werden Können, und es werden neue Einblicke in den bisher nur von einzelnen Wissenschaften partikular betrachteten Bereich des Essens und des Diskurses über das Essen sowie über den Stellenwert dieses Diskurses in einer Gesellschaft möglich werden. Dies aber bedeutet nichts geringeres als eine für die Kulturwissenschaften typische Form der Innovation.

13.08.2015