Prof. Dr. Wierlacher
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Arbeitskreis
für interkulturelle Germanistik in China


Am Dienstag, dem 25. März 2004 fand auf Anregung von Prof. Dr. A. Wierlacher und der Hanns Seidel-Stiftung (München) im Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung (German-Sino-Center) ein Kolloquium zur Interkulturellen Germanistik mit Vorstellung des Handbuchs interkulturelle Germanistik statt. Rund 40 Teilnehmer waren der Einladung von Frau Prof. Dr. Minru Qian (Peking) gefolgt. Zu den Referenten gehörten alle chinesischen Beiträger des Handbuchs interkulturelle Germanistik sowie die beiden Doktorandinnen von Frau Professor Qian und Herrn Professor Wierlacher, Frau Ihre Yao Yan und Frau Barbara Wilke. Die Kosten der Zusammenkunft hatte die Hanns Seidel-Stiftung (München) übernommen.

Zum Abschluss des Kolloquium beschlossen die Versammelten, eine Anregung von Jürgen Wilke aufzugreifen und einen Arbeitskreis interkulturelle Germanistik in China zu gründen, der mit den fünf Hauptkomponenten Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Landesstudien, Xenologie und Kulturkomparatistik interdisziplinäre und praxisorientierte Studien des Faches Germanistik in China weiterentwickelt, gegenwärtige bildungspolitische Fragen nach curricularen Modellen und Berufsperspektiven, wissenschaftlicher Professionalität und Praxisbezug fortführt, somit zukünftig einen aktiven Beitrag zum Ausbau von internationalen universitären und wissenschaftlichen Kooperationen leistet.

Zu Mitgliedern des Ausführenden Komitees (Gründungsausschusses) wurden Frau Prof. Dr. Minru Qian (Erste Fremdsprachenhochschule Peking) und Herr Prof. Dr. Jian Hua Zhu (Tongji Universität Shanghai) gewählt; das Sekretariat des Arbeitskreises soll unter der Verantwortung von Herrn Prof. Dr. Dezhang Liu (Universität Qindao) an der Universität Qindao eingerichtet werden.

Im Namen der Hanns Seidel-Stiftung sagte Herr Jürgen Wilke die Förderung des Arbeitskreises durch die Stiftung im Rahmen ihres China-Engagements zu; der Rektor der Universität Qingdao hat seinerseits inzwischen zugesagt, die Geschäftstelle bedarfsgerecht auszustatten. Über die weiteren Entwicklungen will der Arbeitskreis seine Interessenten auch per Internet unterrichten.

Als vorläufige Ziele des Arbeitskreises wurden inzwischen festgehalten:

  • das öffentliche Interesse an der interkulturellen Germanistik in China in ihrer ganzen Breite zu stärken;
  • die fünf Hauptkomponenten (Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Landesstudien, Xenologie und Kulturkomparatistik) sowie die interdisziplinären Aspekte und Ausgangsbedingungen interkultureller Germanistik in ihrer Interdependenz zu behandeln, die in chinesischer Sicht großen Themen zu bevorzugen, das Fach als einen Beitrag auch zur internationalen Kulturarbeit zu verstehen und so einen kulturwissenschaftlich umgreifenden wissenschaftlichen Diskurs zu entwickeln;
  • einen offenen Kulturbegriff zugrunde zu legen, der Deutschland auch als industrielle Kultur begreifen und die interkulturelle Wirtschaftskommunikation als notwendige Komponente einbeziehen lässt;
  • das Wissen über kulturelle und kulturdifferente Probleme interkultureller Kommunikation in den Unternehmen, den Schulen und in der außerschulischen Erwachsenenbildung, in der Lehrerbildung, in der Rechtberatung und im Tourismus, in der Gastronomie, in der Politik und in anderen kulturbezogenen Bereichen zu vertiefen.

19.08.2015