Prof. Dr. Wierlacher
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Arbeitsgebiete

Die Entwicklung spezifischer Arbeitsgebiete erfolgt in der Wissenschaft in aller Regel aus der jeweiligen Hauptforschungsperspektive. Als solche fungiert und diente im vorliegenden Fall die Interkulturelle Germanistik. Versteht man sie als systematische Erweiterung der fremdsprachenphilologischen Studien um spezifische Ergänzungsstudien zu einer angewandten Kulturwissenschaft, die sich als Teil interkultureller Kommunikation begreift, dann ergeben sich die spezifischen Aufgabenfelder ebenso zwanglos wie zwingend: es sind vor allem die fächerübergreifenden Fremdheitsforschung oder Xenologie, die interdisziplinäre (interkulturelle) Toleranzforschung und die Kulinaristik. Da alle diese Felder als Kulturthemen den engen Rahmen einer wissenschaftlichen Disziplin sprengen, verlangen sie als viertes Sonderarbeitsgebiet die Wissenschaftliche Weiterbildung.

Hauptaufgabengebiet ist inzwischen die Herstellung von Materialien für nichtwissenschaftliche Leser geworden. Die Aufgabe stellt sich insbesondere angesichts des stetig zunehmenden Bedarfs an Weiterbildung. Dieser Bedarf lässt sich decken, sofern man die Humboldtsche Interdependenz von Forschung und Lehre umkehrt: In der Weiterbildung geht es dann primär nicht mehr allein um die Verbreitung von Erkenntnissen der Wissenschaft. Es geht zugleich um die Aufnahme von Fragen der Praxis an die Wissenschaft, wie es in den Naturwissenschaften - Beispiel Chemie - oder in der Medizin seit langem geschieht. Forschungsfragen wandeln sich insoweit zu Funktionen von Lehraufgaben; der Wissenstransfer erfolgt sowohl von der Theorie in die Praxis als auch umgekehrt. Benötigt wird darum auch in Feldern wie der Kulinaristik eine Weiterbildungsinstitution, die sich als praxisnahe Selbstfortbildung der betroffenen Wissenschaften und als theoriegeleitete Weiterbildung der verschiedenen Bereiche beruflicher Praxis begreift.

13.08.2015